Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode am Harz
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Sleepy Simon
Frank Stieper

  

Jeder Klick kann tödlich enden...

Festung geknackt! Dem 17-jährigen Hacker Kai gelingt es, in den Server eines Pharmakonzerns einzudringen. Dort stößt er auf höchst brisante Dokumente. Was Kai zu spät bemerkt: Durch seine Aktion wird er zu einem offenen Buch für den Konzern - schneller als gedacht kommt man ihm auf die Spur. In letzter Minute schafft Kai die Flucht mit einer CD-ROM im Rucksack als Beweismittel. Gelingt es ihm und der cleveren Freudin Svea, den mächtigen Konzern durch einen Virus namens "Sleepy Simon" zu überlisten?
Ein gefährlicher Wettlauf beginnt...

Ein intelligenter Hackerthriller der Extraklasse!

Frank Stieper im Internet

Das Buch in unserer Bücherei

Kommentar eines 16jährigen Schülers, der dieses Buch freiwillig lesen musste:
Das zum deutschen Jugendbuchpreis nominierte Buch "Sleepy Simon" von Frank Stieper ist ein bis zur letzten Seite fesselnde Hackerthriller, obwohl er der Realität gegenüber teils widersprüchlich und teils unlogisch ist.
Ein Jugendlicher knackt einen bis dahin als sicher geltenden Server und entwendet als Beweis für seine "Leistung" für ihn unscheinbare, aber hochbrisante, Daten. Von diesem Moment an beginnt eine unerbittliche Verfolgungsjagd, die wie ein roter Faden durch das ganze Buch führt.
Nachdem seine Hacker-Community ihm keine Unterstützung zusicherte, lernt er im Internet-Café ein Mädchen kennen, mit deren Hilfe er eine Art Lebensversicherung in Form eines Virus programmiert, wobei er den Virus alle 3 Stunden wieder "schlafen legen" muss. Weil er sich weder seinen Eltern anvertrauen noch zur Polizei gehen kann, wenden sich die beiden in dieser ausweglosen Situation an die Presse. Die Kontaktperson hilft ihnen die geheimen Daten zu entschlüsseln und bringt sie bis zum Erscheinen des Artikels in ein vermeintlich sicheres Versteck.

Das Buch an sich und die damit verbundene Story überzeugt durch die Aktualität, die plötzlichen Wendungen und Möglichkeiten sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Trotz der kleinen Makel ist "Sleepy Simon" ein packendes Lesevergnügen für alle Computer- und Internet-Interessierten, die nicht penibel auf die technischen Gegebenheiten eingehen.

Bei genauem Betrachten stellt man fest, dass die sorgsam aufgebaute Spannung auf individuellen, technischen Fehlern basiert:

Unverständlich erscheint mir das fremde Mädchen, das er kennenlernt und ihm sogar gleich bei sich zu Hause, da die Eltern verreist sind, Unterschlupf gewährt.

Nur für Computer-Freaks:
Frank Stieper schreibt in seinem Buch dem Firewall, der eigentlich nur das interne Netzwerk vom Internet trennen soll, Funktionen zu, die man einem solchen aus sicherheitstechnischen Gründen nicht zuteilen würde, wie z.B. die Aufbewahrung von vertraulichen Daten.
Im weiteren Verlauf wird ein Spionageprogramm (Trojaner) durch das alleinige Herunterladen dieser brisanten Daten ohne jegliches zutun aktiv, obwohl ein Trojaner nur nach dem Starten eines infizierten Programms im Hintergrund sein Unwesen treibt.

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