Nach der fast achtstündigen Fahrt nach Armentières waren alle Schüler froh, endlich am Ziel angekommen zu sein. Nach dem Empfang im Rathaus ging es endlich nach Hause zu den Gastfamilien, in denen wir herzlich von den restlichen Familienmitgliedern aufgenommen wurden. Dort blieben wir aber nicht allzu lang, da sich unsere Korrespondenten schon wieder mit den anderen verabredet hatten. Es sollte in ein Bistro im Stadtinneren gehen. Dort lernten wir dann auch einige Freunde kennen und das Französischsprechen fiel uns immer leichter.
Am Samstag stand für die Schüler des Collègs Schule auf dem Tagesplan. Die deutschen Schüler waren alle sehr erstaunt, da es in Frankreich ein komplett anderes Schulsystem gibt als hier. Doch auch dieser Tag ging wie im Flug vorbei, denn am Nachmittag hatten die Franzosen eine kleine "Party" im Musiksaal der Schule organisiert, die aber leider nicht so gut bei den deutschen Schülern ankam, da alles überwacht wurde. Diese Feier endete um 18.00 Uhr.
Nach dem Abendbrot fuhren wir dann in ein Bowlingcenter nach Belgien, wo wir auch fast die ganzen anderen Abende der Woche verbrachten. Dort hatten alle ihren Spaß beim Bowlen, Billardspielen oder an den Unterhaltungen mit den Franzosen. Auch die Lehrer waren einen Abend dort, um ihr Glück beim Bowling zu versuchen, doch auch bei ihnen klappte es nicht immer so recht.
Für Ausflüge war die Woche über auch gesorgt. Wir fuhren in die Brauerei Heinecke oder ins Klöppelmuseum.
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Für wen das nichts war, der kam spätestens beim Besuch des Meeresmuseums "Nausicaa" in Boulogne und beim Abstecher zum Cap Blanc Nez auf seine Kosten. Und auch die, die sich für die französischen Läden oder für Architektur interessierten, konnten all dieses in Lille finden. Und eh man es sich versah, war es auch schon wieder Donnerstag und die Woche neigte sich ihrem Ende zu.
Am Donnerstag Abend ging es dann noch auf die "richtige Party" der Franzosen, wo sich alle amüsierten und tanzten. Doch an diesem Abend flossen die Tränen. Obwohl sich alle irgendwie auf zu Hause freuten, waren wir auch traurig, dass die Woche zu Ende war. Am nächsten Morgen am Bus waren sogar manche Eltern den Tränen nahe, so dass erst nach langem Abschied der Heimweg angetreten werden konnte.
Alles in allem war die Woche sehr schön und man konnte viel über Kultur, Menschen und Sprache lernen. Doch als wir um 17:30 Uhr wieder in Osterode angekommen waren, freuten wir uns auch, wieder zu Hause zu sein.
Im Namen der Klasse 9F1 bedanken wir uns bei Herrn Mittmann und seiner Frau, bei Frau Engelhardt und Herrn Schmidt, die uns auf der Fahrt beaufsichtigt haben. Und natürlich auch bei dem netten Busfahrer Rolf, der uns überall hinfuhr und auf jeder Fahrt für Spaß sorgte.
Martina Hintze Kl 9F1
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