Schülermeinungen zur Weltausstellung "EXPO"
Als wir nach ungefähr einstündiger Fahrt ankamen, war ich froh, aus dem Bus aussteigen zu dürfen. Aber vor dem Themenpark angekommen, hatte ich schon keine Lust mehr. Wir sind da durchgegangen und haben nur ein paarmal nach rechts und links geguckt. In den Gruppen auf der EXPO herumzulaufen war dann schon spannender. Man musste aufpassen, dass man niemanden umrannte, dass man sich nicht verlief und dass man auf keine weggeworfenen Kaugummis trat. Der Anführer unserer kleinen Gruppe hatte ein Riesentalent, uns planlos und kreuz und quer über den Platz zu scheuchen. Daher taten mir meine Füße auch schon nach zwei Stunden weh. |
Als wir unseren Oberguru (Pascal) dann endlich gesättigt hatten, konnten wir die Pavillons besichtigen. Die meisten waren sehr interessant und sehenswert. Am besten fand ich den österreichischen Pavillon. Dort konnte man sich hinsetzen, hinlegen und sogar schlafen. Genau das Richtige für meine Füße. Als wir die Abreise antreten wollten, fehlte eigentlich nur noch unsere Lehrerin, die mindestens zehnmal gepredigt hatte, dass wir um 17.55 Uhr draußen sein sollten. Schließlich kam auch sie, und wir konnten fahren. Es war sehr schön auf der EXPO, aber eine nochmalige Fahrt mit der Klasse würde ich mir nicht antun! |
Insgesamt gefällt mir die EXPO ganz gut. Die verschiedenen Eindrücke, die man von den Ländern bekommt, sind toll. Leider mindern die langen Wartezeiten (selbst an "Fressbuden") den Lustfaktor, in mehrere Pavillons hineinzugehen. Am besten gefallen mir der finnische und der kanadische Pavillon, die viele Eigenschaften ihrer Länder präsentieren. Bisher am schlechtesten hat China abgeschnitten, das kaum Besonder-heiten seines Landes in den Mittelpunkt stellt. Mc Donald´s ist ebenfalls vertreten, in dem man aber nicht speisen, sondern eher die Spezialitäten der Länder kosten sollte, auch wenn diese sehr teuer sind. |
(Den Mangel an Bänken will ich jetzt aber nicht erwähnen!) Ich habe noch weitere Pavillons mit meinem Besuch beehrt; |
Ich finde die EXPO insgesamt ganz gut. Manche Pavillons sehen zwar nur von außen interessant aus, aber viele sind auch von innen ganz nett. Das Gelände ist gut ausgeschildert, und so kann man sich problemlos zurechtfinden. Nur die langen Warteschlangen werden mit der Zeit ziemlich nervig. Mit etwas Glück trifft man sogar auf den spanischen König Juan Carlos und seine Frau. Nur war auch da die Wartezeit ziemlich lang, eine Stunde, eingequetscht von Menschenmassen. Am besten gefielen mir der niederländische und der deutsche Pavillon. Im niederländischen Pavillon fand ich die Seenlandschaft mit den Windrädern beeindruckend. |
Außerdem hatte man einen besonders guten Ausblick. Im deutschen Pavillon sah es sehr schön aus, als bei dem Film die Lampions hochgezogen wurden und der Zeppelin kam. |
Die EXPO hat bei mir mittelmäßige Eindrücke hinterlassen. Die Pavillons waren mit viel Mühe und mit Phantasie aufgebaut worden. Die Hallen und Themenparks sahen dagegen langweilig aus. Jedoch war der Eindruck von der Innenausstattung eher umgekehrt. |
Nachdem wir 15 cm lange Baguettes für 10 DM (!) und ein Schnitzel mit Pommes für 39.90 DM(!!!) sahen, entschlossen wir uns, Mc Donald's aufzusuchen. Dieses war zwar auch etwas teuer als die anderen, aber erschwinglich. Auch die Seilbahn war viel zu überteuert. |
Mir hat gefallen: |
Dass manche Leute immer vordrängeln mussten. |
Am 17.10.2000 sind wir von der Schule zur EXPO gefahren. Die anderen Klassen aus unserer Schule hatten modernere Busse als wir. Das ist schon ganz normal so, aber hinzu kommt, dass Herr Tasler seine Tickets vergessen hatte; also mussten wir noch anhalten. |
Mittags gingen wir in die Fun-Sporthalle, um das Titus showteam in der Halfpipe zu bewundern. Danach aßen wir bei Mc Donald's Mittag, nachmittags bewunderten wir noch das spanische Königspaar, Pavillons von Jemen, Litauen, Italien und Japan, alle waren o.k., und man musste sich auch nicht so lange anstellen. Aber ich wäre viel lieber in die Pavillons von Finnland, der Arabischen Emirate und den Planet of visions gegangen, aber bei jedem von diesen Pavillons musste man eine Stunde oder mehr anstehen. Das viele Herumgehen ging voll auf die Füße, welche mir noch heute wehtun. |
Das EXPO-Gelände ist riesig. Ein guter Orientierungspunkt ist die Allee der Vereinigten Bäume oder der EXPO-See. Den fand ich ein bisschen klein nach den Beschreibungen des Fernsehens. Ebenfalls nicht ganz so toll fand ich die vielen Ausgänge der einzelnen Hallen. Da hat man sich schnell mal verfranst. Toll waren die EXPO-Brücke und die vielen Springbrunnen auf der EXPO-Plaza. |
m Planet of Visions war es der künstliche Wald mit dem Einhorn und der Giraffe, den man an die Decke genagelt hatte und der sich in einem See spiegelte, und die großen Kristalle, auf die man seine Wünsche für die Zukunft schreiben durfte. Afrika war auch noch ganz toll mit dem künstlichen Minidschungel und mit der nachgebauten Brücke aus Bambus. Allerdings musste man hier Eintritt bezahlen. Das ist ein Nachteil: die hohen Preise. Die könnte die EXPO-Gesellschaft senken. Trotzdem hat es sich gelohnt, man hat es einmal gesehen. |



