Zum 35- jährigen Bestehen
des Vereins der Eltern, Freunde und Förderer des Gymnasiums Osterode e.V.
Liebe Leserinnen und Leser!
Unser Verein der Eltern, Freunde und Förderer des Gymnasiums Osterode e.V. feierte kürzlich sein 35- jähriges Bestehen.
Aus diesem Anlass lud der Vorstand zu einem unterhaltsamen Abend ein. Lehrerinnen, Lehrer, Schülerinnen und Schüler hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet.
Programm:
G.F. Händel aus: Rinaldo-Suite Allegro, Sarabande Schulorchester
Diva Latin Quarter Tanz-AG
Duo Abakus Winfried Balkwitz, Stefan Marx
P. Hindemith Anna Birtel Viloine
Sonate für Violine und Klavier 1. Satz Mareike Leonhardt Klavier
Duo Abakus Winfried Balkwitz, Stefan Marx
G.F. Händel Largo Martin Wiese, Trompete
Michael Gerner, Klavier
Duo Abakus Winfried Balkwitz, Stefan Marx
Modenschau der neuen Sport-Tanz-AG
Trikots, gesponsert durch Kodak Polychrome
Hier nun die Begrüßung durch die erste Vorsitzende:
Für das Lehrerkollegium begrüße ich stellvertretend für alle Herrn Oberstudiendirektor Krömer! Liebe Schülerinnen und Schüler!
Ich begrüße Sie alle ganz herzlich zu unserer Feierstunde anlässlich des 35ten Geburtstages unseres Vereins der Eltern, Freunde und Förderer des Gymnasiums Osterode.
Mit unserem Programm, dass von einer Lehrerin und zwei Lehrern und Schülerinnen und Schülern unserer Schule vorbereitet worden ist, möchten wir Ihnen "Danke" sagen, für Ihre zum Teil langjährige Treue und Unterstützung unseres Vereins. Wenn man über die seit der Gründung am 10. März 1966 vergangenen 35 Jahre nachdenkt, hat man eine Vielzahl von Ereignissen vor Augen, z. B.:
- 1966 war ein Zeitpunkt, bei dem Deutschland immer noch über die Notstandsgesetze diskutierte,
- Bundeskanzler war Kurt Kiesinger,
- Bundespräsident war Heinrich Lübke
- die 68er Jahre standen kurz bevor,
- viele weitere Ereignisse, bis hin zur Öffnung des Eisernen Vorhangs.
Als ich in den letzten Tagen über die Geschichte unseres Vereins nachdachte und in alten Unterlagen blätterte, fand ich die Reihe langjährig amtierender Vorsitzender, wie Herrn Weißensee, Herrn Roddewig, Herrn Grashoff, denen auch an dieser Stelle herzlich für ihre tatkräftige Arbeit gedankt werden muss. Ich stieß auch immer wieder auf Vorschläge und Anträge, die immer aktuell zu bleiben scheinen, wie Musikanlagen und Cafeteria.
Und ich studierte mit Interesse die Mitgliederbewegungen in den ganzen Jahren. Zur Zeit der Gründung am 10. März 1966 gab es genau 12 Gründungsmitglieder. Am Ende des ersten Jahres waren es schon 162 Mitglieder. Was muss das für eine Aufbruchsstimmung gewesen sein!
Zum 31.12.1977 hatte unser Verein die höchste Zahl an Mitgliedern in seiner Geschichte, nämlich 458.
Doch in den Folgejahren ging es stetig bergab. 10 Jahre später, 1987, zählte der Verein nur noch 161 Mitglieder. 1991 gab es den absoluten Tiefpunkt: 126 Mitglieder waren registriert. Doch seitdem geht es langsam, aber stetig bergauf, so dass wir kürzlich die magische Zahl von 200 überschritten haben und zuversichtlich in die Zukunft blicken können.
Dennoch muss man sich auch an einem solchen Jubiläumstag fragen: Was ist der Grund für solche "Mitgliedsmüdigkeit"?
Bei jeder Begegnung mit Eltern unseres Gymnasiums versuche ich natürlich, neue Mitglieder zu werben. Neulich begegnete ich einem Vater von drei schulpflichtigen Kindern und ermunterte ihn, Mitglied zu werden. Doch er war der Ansicht, dass unsere Regierung für alles zuständig sei, was mit Bildung und in diesem Fall "Schule" zu tun hat.
Er wollte auf keinen Fall Mitglied werden, um den Staat nicht noch mehr aus der finanziellen Verantwortung zu ziehen.
Wir, die wir uns hier heute versammelt haben, sind uns da wohl einig, das wollen wir auch nicht.
Der Förderverein stellt keine Mittel zur Verfügung, um öffentliche Geldgeber zu entlasten.
Und trotzdem gibt es noch so viele Dinge, Materialien, Geräte, etc., die die Schule einfach lebens- und liebenswerter machen können. Und für den Fall sind wir bereit einzuspringen, uns einzusetzen, im Sinne von Hans-Christian Andersen, der einmal schrieb:
"Leben ist nicht genug",
sagte der Schmetterling.
"Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume
muss man haben!"
Lassen sie uns weiter zusammen helfen, die kleinen "luftigen Ecken" im Schulalltag zu schaffen!
Nun wollen wir genießen, was für uns vorbereitet worden ist. Es ist der Dank von Schülern und Lehrern an Sie, meine Damen und Herren, mit der Bitte, uns weiterhin zu unterstützen und die Treue zu halten. Doch jetzt will ich Sie nicht weiter strapazieren und bitte Herrn Gerner um Übernahme der Regie für den Abend.
Ein Satz neuer Trikots für die Schulmannschaften
Endlich können Mannschaften des Osteroder Gymnasiums bei schulübergreifenden Sportwettkämpfen wieder im einheitlichen Dress auflaufen. Dank des Einsatzes der Vorsitzenden des Fördervereins, Frau Monika Grammel, ist es gelungen, die Firma Kodak-Polychrome als Sponsor für einen Satz neuer Trikots zu gewinnen. Beim Kreisentscheid des Wettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" präsentierten sich die B-Jugend-Fußballer des Gymnasiums erstmals im neuen Outfit. Leider reichte es nicht ganz zum Turniersieg, aber immerhin war man ins Finale gekommen.
Schüler/innen und Lehrer/innen bedanken sich bei allen, die den Erwerb der neuen, selbstverständlich entsprechend beflockten Trikots ermöglicht haben und freuen sich auf viele sportliche und hoffentlich recht erfolgreiche Begegnungen mit anderen Schulen.
Renovierung der ehemaligen Schulküche
Die Schulleitung wünscht sich die Renovierung der ehemaligen Schulküche, die noch von "früher" her existiert, als das Fach Kochen bzw. Hauswirtschaft unterrichtet wurde. Dementsprechend alt und nicht mehr funktionsfähig ist ihr Zustand. Gern würden wir dieses Projekt unterstützen, doch ist noch nicht ganz klar, welche Funktionen eine renovierte Schulküche haben könnte bzw. müsste. Wird es eine AG geben, die dort regelmäßig Frühstück für Mitschüler vorbereitet? Werden die Sprachkurse, die Erdkundekurse, oder ähnliche Kurse die Küche nutzen, um internationale Spezialitäten auszuprobieren und entsprechende Kenntnisse zu vertiefen und in den Unterricht zu integrieren?
Welche andere Möglichkeiten sind denkbar?
Um den Raum sinnvoll zu gestalten, wäre eine frühe Sinngebung notwendig. Darum wenden wir uns an Sie/ euch alle! Teilen Sie uns Ihre/ teilt uns eure Ideen mit, damit wir zügig planen können. Bitte wenden Sie sich/ wendet euch an mich, oder an die Schülerverwaltung.
Vielen Dank.
Im Namen des Fördervereins
Monika Grammel
Telefon: 05522/900610



