| Osteroder Gymnasiasten absolvierten ein dreiwöchiges Betriebspraktikum
Den Unterschied zwischen Schule und Beruf erlebt |
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Osterode (nine). "Für mich steht jetzt fest, dass ich Grundschullehrerin werden möchte!" Kirsten Jacobi ist
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Schüler sind knapp drei Wo- chen in unterschiedlichsten Betrieben untergebracht, um sich einen Eindruck vom Berufsleben zu verschaffen.
Einige waren beispielsweise in einer Kanzlei, beim Architekten, beim Kataster- amt oder bei der Polizei. Andere wiederum verbrach- ten die Zeit in der Sparkasse, beim Amtsgericht oder im Kindergarten. "Um einen für sie geeigneten Praktikums- platz hatten sich die Gymnasiasten eigenständig kümmern müssen.
Benjamin Beitat (17) meinte, dass ihm das Praktikum zwar nicht bei
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können, haben sich die Mitarbeiter sehr nett um mich gekümmert und mir kleinere
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Mitarbeiter haben mir Auskunft gegeben. und ich habe einen Einblick in die verschiedenen Versicherun- gen bekommen." Zu ihren Aufgaben gehörte vor allem die Bearbeitung vieler kleinerem Aufträge am Computer, so das-ihr nie langweilig wurde. Sabrina im Rückblick: "Obwohl es ab und zu etwas stressig war. hat mir die Arbeit viel Spaß gemacht".
Fazit: Die drei Wochen waren für die Schülerinnen und Schüler sicherlich eine gute Gelegenheit, den Unter- schied zwischen Schule und Beruf kennenzulernen und einen kleinen Einblick in die verschiedenen Betriebe zu
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Verwandte Themen: - Mitteilungen 01/2005: Seite 13 - Mitteilungen 01/2005: Seite 14 - Unterricht: Fächer: Politik: Betriebspraktikum Leichtathletik - Adrian Krysewski (LG Osterode) Junger Modellathlet mit Prinzipien |
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>Modellathlet! Das ist so ungefähr der erste Gedanke, der einem durch den
Kopf geht, wenn man Adrian Krysewski gegenübersteht. Der junge Osteroder ist mit seinen knapp neunzehn Jahren kaum zu
übersehen, bei einer Körpergröße von 1,94 Meter und 86 Kilogramm Wett- kampfgewicht. Würde man Adrian nicht kennen und müsste
man die Sportart erraten, die der junge Mann betreibt, so würden sicherlich nicht wenige auf den Zehnkampf tippen.
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Krysewski Bezirksmeister
im Fünfkampf, sowie Bezirksmeister im Hochsprung, im 110-Meter-Hürden-sprint sowie im 400-Meter-Hürdenlauf. Über beide Hürdenstrecken belegte er auch bei den Niedersäch- sischen
Landesmeisterschaften jeweils den zweiten Platz. Auch bei den Norddeutschen Jugendmeisterschaften kam er mit zwei dritten
Plätzen über diese Strecken auf das Treppchen. Mit seiner persönlichen Bestleistung von 15,18 Sekunden über die 110-Meter-Hürden
(im Bild) gelang ihm außerdem die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. |
dieser Disziplin, sondern im zarten Kindergartenalter in der Nachwuchsgruppe seines Vereins. "Als kleiner Junge habe ich zunächst noch ganz spielerisch begonnen, Sport zu treiben. In derGruppe von Klaus Bertram ging es vor allem recht locker zu. Ohne irgendwelchen Druck und erst nach und nach wurde das Training spezifischer, erinnert sich der Gymnasiast an seine ersten leichtathletischen Laufversu- che. Aus den frühen spiele- rischen Übungsnachmittagen wurden dann schließlich richtige Trainingseinheiten. Derzeit trainiert Adrian drei- bis viermal die Woche, wobei er zweimal in der Trainings- gruppe die Grundlagen der leichtathletischen Disziplinen erarbeitet und zweimal wöchentlich alleine seine Kondition verbessert. Außer- dem, und hier bringt er |
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ebenfalls gute Voraussetzun- gen
mit, spielt der 1,94 Meter große Teenager einmal die Woche Basketball. |
Da sei zunächst einmal das Abitur,
das er natürlich möglichst gut packen möchte und das dieses Jahr anstehe. Als überzeugter Christ ist er kirchlich
engagiert, was ihn oft in Gewis- senskonflikte bringe. "Gerade beim Zehnkampf ist der zweite Wettkampftag oft am Sonntag.
Das heißt, ich muss mich oft zwischen Kirche und Sport entscheiden", beschreibt er das Dilemma, in dem er oft steckt.
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| Kunstradfahrerin Maria Hüter ("Frisch Auf Förste")
Marias Reigen: Artistik auf zwei Rädern |
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Maria Hüter aus Gittelde fährt gerne Fahrrad. Das ist zunächst nichts Ungewöhnliches. Millionen andere tun das in Deutschland auch. Doch wenn die 16 -jährige Gymnasiastin in die Pedalen tritt, dann nicht etwa, um ausgedehnte Touren durch die Feldmark oder in den Wald zu unternehmen. Sie radelt vielmehr auf äußerst begrenztem Terrain, dreht vornehmlich in Turn- und Sporthallen ihre Runden. Fast immer im Kreis, ohne Bremsen, ohne Gangschaltung.
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Auch der Wechsel zwischen dem Vorwärts- und Rückwärts- fahren während einer Kür zählt zum Standardprogramm fortge- schrittener
Kunstradsportler.
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| Leichtathletik-Mädels des Gymnasiums Osterode „Für Olympia" hervorragend trainiert |
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Sie hatten auf der Kunst- stofflaufbahn und auf dem Rasen alles gegeben. Sie waren gerannt „wie die Teufel", hatte weite und hohe Sprünge gemacht und noch weiter geworfen. Als schließlich alle Ergebnisse ausgewertet waren, brachen die Leichtathletik-Mädchen des Osteroder Gymnasiums in Berlin in Jubel aus: Sie hatten beim Bundesentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia" den 11 Platz erreicht Das hat bislang noch keine Schule im Landkreis Osterode geschafft! Wie Sportlehrer und Betreuer Wolfgang Ahrens sagte, ist dieses tolle Abschneiden schon fast sensationeil, da die vorderen Plätze ohnehin erwartungsgemäß wieder an die Sportgymnasien aus den neuen Bundesländern gingen. Grund genug, die flotten Mädels des Gymnasiums für die Sportlerwahl 2001 des „Harz Kurier" zu nominieren. Jedes Jahr nimmt eine Mädchenmannschaft des Osteroder Gymnasiums an dem Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia" teil. Auch im vergangenen Jahr hatten sich acht Mädchen der LG Osterode sowie ein Mädchen des MTV Gittelde durch den ersten Platz beim Bezirksentscheid, bei dem sie von Bodo Becker und Anne Zeyen betreut wurden, für den Landesentscheid |
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Sie waren aus persönlichen Gründen verhindert. Hinzu kam, dass zur gleichen Zeit im Gymnasium mehrere Studienfahrten anstanden, so dass keiner der vorherigen Betreuer zur Verfügung stand. Schließlich erklärte sich Sportlehrer Wolfgang Ahrens bereit, die Mädchen zu betreuen. In den Laufdisziplinen sorgten Daniela Nießen (100m, 800m, Staffel) und Marina Nießen (Staffel) sowie Astrid te Broemmelstroet (100m, 800m, Staffel) für ein solides Punktekonto, das dann von den Springerinnen Joana Schlenczek (Weitsprung), Yvonne Keune und Lena Schaffartzik (beide Weit- und Hochsprung) aufgestockt wurde. In den technischen Disziplinen Kugel und Speer steigerten Ann-Katrin Preuß und Isabell Spohr den Leistungsstand der Mannschaft. Weitere Punkte sammelte Madeleine Schlenczek (100m, Kugel,Hochsprung). Wenn man die Schülerinnen auf ihre gute Platzierung ansprach, hörte man vor allem, dass sie selbst nicht mit diesem Erfolg gerechnet hatten. Auf die Frage, was ihnen am Besten bei diesem „olympischen" Wettbewerb gefallen habe, bekam man die Antwort: „Die gute Atmosphäre, der Zusammenhalt des Teams und der Spaß!" N. Scholz/U. Lowin |










Maria Hüter beim Lenkerstand. Ein Schnappschuss vom Bundespokalfahren im vergange- nen Herbst. Mit ihrem Reigen fuhr sie damals auf Platz 2.
