| Sieben Buchprämien für erstklassiges Abitur Alle 56 angemeldeten Abiturienten des Osteroder Gymnasiums bestanden die Hochschulreife |
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OSTERODE (gf). Alle 56 zum Abitur 2002 ange- meldeten jungen Damen und Herren des Kreisgym- nasiums Osterode haben ihr Abitur bestanden. Die Durchschnittszensur beträgt 2,56. Davon haben sieben eine „l" vor dem Komma. Es sind Jens Augat (1,7), Nadja Berger (1,6), Stefanie Dix (1,8), Pierre Hillebrecht (1,7), Juliane Wentzlaff (1,8), Undine Wenzlaff (1,7) und Adrian Krysewski (1,6). Er erhielt auf der Entlassungsfeier in der Osteroder Stadthalle den Buch preis des Landkreises für soziales Verhalten durch die stellvertretende Landrätin Gerlinde Menzel. Allen Abiturientinnen und Abitu- |
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rienten mit einer „l" überreichte die Vorsitzende des Förderkreises, Monika Grammel, ein Buchpräsent. Mit den Noten 2,0 bis 2,9 kamen 31, mit der Note 3,0 bis 3,6 18 Absolventen ins Ziel Die Freude über das Abitur kam auch in der von Klasse 12 für die Klasse 13 organisierten „Badeland- schaft" zwischen Stadthalle und Kurpark zum Ausdruck. Allerdings fehlte zum sport- lich bekleideten Ambiente die entsprechende Sonne. In seiner Begrüßung sprach Schulleiter Oberstudiendi- rektor Reinhard Krömer dem Bürgermeister Wolf- gang Demedde und der stellvertretenden Landrätin Geriinde Menzel den Dank für die Unterstützung des Gymnasiums aus. Krömer sagte, das Bedürfnis nach |
Orientierungshilfen werde auch für Schüler immer größer. Der Lebenslauf eines Menschen sollte selbstgelenkt und damit auch individuell erlebt werden. Der Ober- studiendirektor bedauerte, dass beim Thema „PISA-Studie die Diskussion in die Kontroversen des Wahlkampfes geführt werde. Auf keinen Fall dürfe später dieses Thema wieder in die „Ablage gestellt" werden. Der Schulleiter wandte sich gegen überflüssige Schulzei- ten, durch die jungen Leuten „ein Teil ihrer Zeit gestohlen" werde. Die Schülerrede von Silke Feyerabend und Adrian Krysewski war ein locker und mit Lichtbildern unterstützter Rückblick auf die Schulzeit im Gymnasium. Sie schilderten diese in der Form einer sportlichen Leistungsinitia- tive und freuten sich, dass „56 das |
Endziel erreicht haben". Cornelia Bouaifi und Raymond Rordorf fanden es in der Eltem- rede „toll, dass alle durchgekommen sind". Ihr habt „gute und aner- kennenswerte Arbeit geleistet", riefen sie den Abiturientinnen und Abiturienten zu. Auf die Tests der PISA-Studie ging in der Rede der Schule Studiendirektor Rudolf Zmarsly ein. Mit einem Blick auf die Gesellschaft sagte Zmarsly, „der deutsche Michel ist faul geworden. Wir sind zu einer Freizeit- und Spaßgesellschaft geworden. Für die Fußball- meisterschaft werde Arbeitszeit unterbrochen, um sie am Femseher mitzuerleben. Auch Minister, die eigentlich Vorbild sein sollen, praktizierten das auf Konferenzen. In fast allen anderen Staaten werde auf Erziehung in Familie und |
Schule mehr Wert gelegt: „Eltern haben das Recht auf Erziehung, aber auch die Pflicht." Ausgezeichnet und mit tosendem Beifall begleitet war die unterhaltende Teil der Entlassungsfeier. Hierzu gehörte eine graziöse Tanzdarbietung von Friederike Bachmann, Nadine Schulz, Kamilla Klein, Annekathrin Vollbrecht und Silke Feyerabend. Starken Beifall erhielten Nina Sander (Gesang) und Jan Rordorf (Musik). Klezmer-Musik hoher Qualität intonierten Astrid te Brömmelstroet und Anna Lena Hoffman (Violinen) mit Michael Gerner am Flügel. Das Orchester der Schule eröffnete die Feier mit dem „Marsch" aus „Carmen" und mit dem Jahrgangslied „Über dreizehn Brücken" schlossen die jungen Leute die Feier. |
- Aktuelles: Entlassungsfeier abi'02
- Aktuelles: Letzter Unterrichtstag für abi'02
- Ehemalige: Abiturjahrgang 2002
- Mitteilungen 02/1995: Seite 12
- Mitteilungen 02/2002: Seite 36
- Presseschau: 14.06.2002 aus dem Harz-Kurier
- Presseschau: 18.06.2002 aus dem Harz-Kurier




Buchprämien gab es für die besten Abiturientinnen und Abiturienten des Kreisgymnasiums Osterode, überreicht vom Förderkreis und vom Landkreis: Monika Grammel (Förderkreis), Gerlinde Menzel (Kreistag), Adrian
Krysewski, Undine und Juliane Wentzlaff, Pierre Hillebrecht, Stefanie Dix, Nadja Berger, Jens Augat und Schulleiter Reinhard Krömer (von links).