Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode am Harz
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23. Mai 2003 aus dem Harz-Kurier

Im Reich der Märchen und Träume
5. Schulkonzert des Gymnasiums Osterode in der Stadthalle fand großen Anklang
OSTERODE (up). Riesiger Bei- fall belohnte die jungen Künstler des Gymnasiums Osterode am Dienstagabend für ihren Auftritt in der Stadthalle. Mit ihrem 5. Schulkonzert unter Mitwirkung des Orchesters, der Tanz-AG (Choreographie Jutta Engelhardt), den Solisten Martin Wiese (Flügelhom) und dem Titel „Over the rain- bow" aus „Der Zauberer von Oz", Elsbeth Wacker mit den anspruchsvollen Liedern „Mondnacht" und „Waldes- gespräch" von Robert Schu- mann, Astrid te Brömmel- stroet, Luise Hoffmann, Kri- stina Weinbecker, Benita Ko- wallik (alle Violine) und The- men aus „Peter und der Wolf" von Sergej Prokofjew sowie
den Lehrkräften Sigrid Jacobi und Michael Gemer am Kla- vier wurden die zahlreichen Besucher in das Land der „Märchen und Träume" ent- führt.
Nach der Eröffnung der Ver- anstaltung durch die Tanz- AG mit dem stimmungsvollen „Luna" von A. Safina und der Begrüßung durch Direktor Reinhard Krömer, der sich schon vorab bei allen Akteu- ren und Helfern bedankte, führte Michael Gerner durch das abwechslungsreiche Pro- gramm. Den bekannten Stücken „Suse, liebe Suse" und „Brüderlein" aus der Oper „Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck folg- ten drei weitere Stücke nach dem gleichnamigen Märchen
der Brüder Grimm. Die schluchzenden und klagenden Töne der Violinen bei „Ach, wir armen Leute" entstanden dabei durch ein Sordino, eine Vorrichtung, die auf die Sai- ten der Streichinstrumente aufgesetzt wird. „Blumen im Schnee" von G. Schwertber- ger und das mit argentini- schen Klängen begeisternde „El Conejito Escondidio" von R.Nosske zeigten das breite Spektrum, zu welchem das Schulorchester fähig ist.
Die Auftritte der jungen Mädchen von der Tanz-AG in den jeweils zum Stück pas- senden Kostümen lockerten den Abend immer wieder auf. Mit der stillen, einer „Aquari- um" angepaßten Passage aus
Das Schulorchester des Gymnasi- ums Osterode mit Michael Gerner am Klavier.
            FOTO: URSULA PINNO

dem „Karneval der Tiere" von Charles Saint-Saens, dem schwungvoll vorgetragenen „Night and Day" von Ella Fitzgerald sowie dem spin- nenhaften „Lullaby" - Spi- derman von The Cure wurde den Besuchern eine abwechs- lungsreiche Show geboten, die in „Danse des Furies" von Christoph Willibald Gluck ihren „furiosen" Höhepunkt fand.
Langanhaltender Applaus bestätigte die abschließenden Worten von Michael Gerner: „Hoffentlich hat Ihnen der Abend Freude bereitet".




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