| Gefiederte Botschafter für den Harz
Osteroder Rauhfußkauzforscher organisiert Eulen-Symposium in Österreich |
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OSTERODE (mp). Dr. Ortwin Schwertfeger, ehemaliger Gymnasiallehrer in Osterode, hat sie weltweit bekannt gemacht: die Harzer Rauh- fußkäuze. Mit Publikationen und Vorträgen informiert er bereits seit 20 Jahren regel- mäßig auf internationalen und nationalen Fachtagun- gen über die neuesten Ergeb- nisse seiner langjährigen Forschungsarbeiten. Ganz im Verborgenen nämlich lebt die scheue Kauzart und ist in ihrer Existenz bedroht.
„Nur einem speziellen Arten- schutzgesetz ist es zu verdan- ken, dass der Rauhfußkauz, der sogar eine Zeigerart für natumahe Bergwälder ist, hier noch brütet", erläutert Dr. Schwertfeger. Unlängst hielt er auf der Weltkonferenz für Greifvögel und Eulen in Bu- dapest einen Vortrag zu sei- nem Spezialgebiet und zeig- te seinen Videofilm zu dem |
Thema. Eine Fortsetzung des internationalen Eulen-Sympo- siums, das von Schwertfeger im Jahr 2000 im Harz orga- nisiert wurde, gibt es im Okto- ber diesen Jahres, dieses Mal in Dombim in Österreich. „Ein Zusammentreffen in fernen Ländern praktizieren die Käuze selbst schon lange", freut sich der Osteroder Kauz- forscher, denn beringte Harzer Rauhfußkäuze sind bereits mehrfach in Österreich und der Schweiz aufgetaucht. Die nächste, ebenfalls von Schwertfeger vorbereitete Ar- tenschutztagung, steht unter dem Thema „Ökologie und Schutz europäischer Eulen" und sieht 50 Vorträge und Filmbeiträge aus 15 Ländern über alle in Mitteleuropa vor- kommenden Eulenarten vor. Die Referenten stammen aus Naturschutzbehörden, Forsch- ungseinrichtungen und den Zoologischen Instituten der Universitäten Belgrad, Ljubl- jana und Zagreb. Interessierte können sich im Internet unter www.ageulen.de informieren.
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Flügge und beringt: Harzer Rauhfußkäuze des Jahrgangs 2003 und Ziehvater Dr. Ortwin Schwertfeger.
FOTO: RED
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