Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode am Harz
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31. Oktober 2003 aus dem Harz-Kurier

„Unsere Schule muss eine Einheit bleiben"
Förderverein des Osteroder Gymnasiums gegen Auslagerung von ganzen Jahrgängen
OSTERODE (mp/red). „Als Förderverein liegt uns das Wohl der Schülerinnen und Schüler am Herzen. Deshalb sind wir verpflichtet, die Eltern über den Stand der derzei- tigen Diskussion zu informieren und den Verantwortlichen unsere Position mitzuteilen": Das machte jetzt der Förder- verein des Osteroder Gymna- siums gegenüber dem „Harz Kurier" deutlich.
Die Auflösung der Orientie- rungsstufe sei beschlossene Sache. Die Konsequenz sei, dass ab dem nächsten Schul- jahr die fünfte und sechste Klasse auch wieder am Gym-
nasium angeboten werden müsse. Dir gesamte Schüler- zahl der Osteroder Schulen verändere sich nicht. Aber es seien Umverteilungen zwi- schen den einzelnen Schulen notwendig.
„Am Osteroder Gymnasium entsteht ein erheblicher Eng- pass", befürchtet der Förder- verein. Anlässlich der Sitzung des Schulelternrates informier- te die Schulleitung am 9. Oktober über den Stand der Planungen. Man geht davon aus, dass im Gymnasium für zwei komplette Jahrgänge (etwa neun Klassen) keine Räume zur Verfügung stehen. Diese zwei Jahrgänge müs-
sten komplett in eine andere Osteroder Schule ausgelagert werden, in die Gebäude der Schule am Röddenberg. Da- mit erhalte das Gymnasium einen 1,5 Kilometer langen öffentlichen Schulhof.
Der Vorstand des Förderver- eins sei sich mit dem Eltemrat und der Schulleitung einig, dass dies sehr nachteilig wäre. Stattdessen müsse eine räum- lich nahe Lösung gefunden werden, im Idealfall direkt am Gymnasium oder in nahe ge- legenen Gebäuden. Der Förderverein: „Nur durch einen räumlichen Zusammenhang aller Klassenstufen entsteht Zusammengehörigkeitsgefühl
und Schulidentität. Die Stun- denplanung wird erleichtert und durch fehlende Wegezeit ein vermehrter Unterrichtsaus- fall verhindert. Jahrgangsüber- greifender Unterricht bleibt möglich. Eine ausreichende Versorgung mit Fachräumen ist gegeben. Allen Schülern ist in gleichem Maße die Teilnahme an den im Anschluss an den Unterricht stattfindenden Aktivitäten wie AGs oder Schulorchester möglich".
Ein Osteroder Gymnasium mit einer „Außenstelle Rödden- berg" dürfe es im Interesse der Kinder nicht geben.






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