Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode am Harz
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17. März 2004 aus dem Harz-Kurier
„Andorra" von Max Frisch durch Film ergänzt
„Dramaticker" spielen in der Osteroder Stadthalle Stück zur Vorurteilsbildung
OSTERODE ((red). Am Diens- tag, 23. März, um 19.30 Uhr spielt die Theater-AG des Gymnasiums Osterode durch Eigeninitiative der Schüler ihr bereits 17. Stück: „Andorra,, von Max Frisch. Das Stück behandelt die Thematik der Vorurteilsbildung. Diese wird durch eine Abstraktion, nämlich das Modell des fikti- ven Kleinstaates Andorra, dargestellt. In diesem Klein- staat lebt der junge Andorra-
ner Andri, der in dem Glau- ben aufwächst, dass er von dem Lehrer als kleiner Junge aus dem benachbarten Land der „Schwarzen" gerettet wurde.
Die „Schwarzen" stellen für die Andorraner eine große Gefahr dar, da sie fürchten, von ihnen überfallen zu wer- den. Im Laufe der Zeit verlie- ben sich Andri und Barblin, die Tochter des Lehrers, in- einander. Doch ein großes
Geheimnis, das der Lehrer für sich behalten hat, sowie die Vorurteile, die die Einwohner gegenüber Andri hegen, le- gen dem Jungen immer wieder Steine in den Weg bis es zum großen Schicksals- schlag kommt. Ganz neu bei dieser Aufführung ist, dass die Dramaticker das Theaterstück mit einigen selbst gedrehten Kurzfilmen ergänzen, in de- nen 40 Statisten aus Osterode und Umgebung mitgewirkt
haben. Karten für die Auf- führung sind in den großen Pausen in der Pausenhalle des Gymnasiums Osterode, sowie an der Kasse der Stadthalle, aber auch an der Abendkasse erhältlich. Die Preise sind günstig geblieben und betra- gen 2,50 Euro für Schüler, Studenten und Azubis und 3,50 Euro für Erwachsene. Weitere Informa- tionen unter der Adresse www.dramaticker.de.vu.

Mitteilungen 01/1991: Seite 13
Mitteilungen 02/1994: Seite 2
Unterricht: AGs: Theater



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