„Dramaticker" spielen in der Osteroder Stadthalle Stück zur Vorurteilsbildung | |||
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OSTERODE ((red). Am Diens-
tag, 23. März, um 19.30 Uhr
spielt die Theater-AG des
Gymnasiums Osterode durch
Eigeninitiative der Schüler
ihr bereits 17. Stück: „Andorra,, von Max Frisch. Das
Stück behandelt die Thematik
der Vorurteilsbildung. Diese
wird durch eine Abstraktion,
nämlich das Modell des fikti-
ven Kleinstaates Andorra,
dargestellt. In diesem Klein-
staat lebt der junge Andorra-
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ner Andri, der in dem Glau-
ben aufwächst, dass er von
dem Lehrer als kleiner Junge
aus dem benachbarten Land
der „Schwarzen" gerettet
wurde.
Die „Schwarzen" stellen für die Andorraner eine große Gefahr dar, da sie fürchten, von ihnen überfallen zu wer- den. Im Laufe der Zeit verlie- ben sich Andri und Barblin, die Tochter des Lehrers, in- einander. Doch ein großes |
Geheimnis, das der Lehrer für
sich behalten hat, sowie die
Vorurteile, die die Einwohner
gegenüber Andri hegen, le-
gen dem Jungen immer wieder
Steine in den Weg bis es zum
großen Schicksals- schlag
kommt. Ganz neu bei dieser
Aufführung ist, dass die Dramaticker das Theaterstück
mit einigen selbst gedrehten
Kurzfilmen ergänzen, in de- nen 40 Statisten aus Osterode
und Umgebung mitgewirkt
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haben. Karten für die Auf-
führung sind in den großen
Pausen in der Pausenhalle des
Gymnasiums Osterode, sowie
an der Kasse der Stadthalle,
aber auch an der Abendkasse
erhältlich. Die Preise sind
günstig geblieben und betra-
gen 2,50 Euro für Schüler,
Studenten und Azubis und
3,50 Euro für Erwachsene.
Weitere Informa- tionen unter
der Adresse
www.dramaticker.de.vu.
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Mitteilungen 02/1994: Seite 2
Unterricht: AGs: Theater



