Familie überreichte Portrait an das Osteroder Museum im Ritterhaus |
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OSTERODE (gf). Karl Grö- nig, Heimatfreund und För- derer der Gründung des heutigen Museunis im Rit- terhaus, wird den Besu- chern dieses Hauses in Zukunft auch im Portrait in Erinnerung bleiben. Am Osteroder Abend des Hei- mat- und Geschichtsvereins im überfüllten Gesell- schaftsraum des Hotels Bör- gener überreichten Tochter Margret Specht und Schwiegertochter Irmgard Grönig ein Portrait, 1954 gemalt von Hermann Reichelt, an Museumslei- terin Angelika Paetzold.
Karl Grönig war Kunster- zieher am „Lyzeum" und der „Oberschule für Jungen", die später zum Gymnasium zusammen- gefasst wurden. Bis 1944 war er Oberlehrer, da die Nationalsozialisten dem Nichtparteimitglied und Freimaurer den Titel Stu- dienrat vorenthielten. Be- kannt wurde er auch durch seinen Werkunterricht in der Zeit der Ar- beitslosigkeit vor 1933 und durch seine von 1935 bis 1940 in ganz Deutschland vertriebenen „Osteroder Truhen", die ebenfalls zunächst durch |
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