Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode am Harz
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10. Februar 2005 aus dem Harzkurier


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Eine gute Entscheidung
Das einstimmige Votum im Kreisschulausschuss zum Antrag des Osteroder Gym- nasiums, künftig den Namen „Tilman Riemenschneider Gymnasium" tragen zu dür- fen, beendet eine jahrelange Diskussion zur Namensfin- dung, vorausgesetzt, der Kreistag stimmt zu, woran allerdings nicht gezweifelt wird.
Man erinnert sich, auch der Schriftsteller Heinrich Heine war einstmals als Na- mensgeber im Gespräch. Doch ohne Zweifel dürfte die Entscheidung für den bedeutenden deutschen Bildhauer die richtigere sein, auch wenn er nur eine kurze Zeit seines Lebens in Osterode verbrachte.
Schließlich war Tilman Riemenschneider nicht nur ein hervorragender Künstler, sondern auch ein Vorbild in der Gesellschaft seiner Zeit, an dem sich die heutigen Schüler nicht nur in Osterode ein Beispiel nehmen können.                         -be-

Künftig "Tilman Riemenschneider Gymnasium"
Kreisschulausschuss tagte - Anträgen der Schulen Osterode und Bad Lauterberg zugestimmt
KREIS OSTERODE (be). Ein- stimmig hat der Kreis- schulausschuss, der am Dienstag unter dem Vorsitz von Regina Seeringer in der Mensa der Neustädter Schule tagte, dem Antrag des Gym- nasiums Osterode zuge- stimmt, dass dieses künftig den Namen „Tilman Riemen- schneider Gymnasium" trägt.
Das Gymnasium hatte in seinem Antrag deutlich ge- macht, dass ein Schulname zur Identifikation mit der Schule beitrage. Nachdem es bereits früher immer wieder Ansätze gegeben habe, der Schule einen eigenen Namen zu geben, habe im Juni ver- gangenen Jahres die Schüler- schaft erneut eine Initiative
zur Namensfindung gestartet. Die Gesamtkonferenz habe sich danach für den Namens- verschlag „Tilman Riemen- Schneider Gymnasium" ent- schieden.
Für den Namen habe nicht nur Riemenschneiders Kin- der- und Jugendzeit in Oste- rode sowie dessen hoch ange- sehenes künstlerisches Wir- ken im Vordergrund gestan- den, sondern auch dessen En- gagement im gesellschaftli- chen und politischen Leben seiner Zeit. Landrat Bernhard Reuter bezeichnete Tilman Riemenschneider als „einen außerordentlich würdigen Namensträger" für das Oste- roder Gymnasium, der sich auch für eine Stärkung der
Bürgerrechte eingesetzt habe.
Stimmt der Kreistag zu, steht der Namensgebung mit Beginn des Schuljahres 2005/06 nichts mehr im Wege.
Ebenfalls einstimmig folgte der Kreisschulausschuss ei- nem Antrag der Kooperativen Gesamtschule in Bad Lauter- berg auf Errichtung einer of- fenen Ganztagsschule zum l. August. In der offenen Ganz- tagsschule melden sich die Schülerinnen und Schüler zu den einzelnen Ganztagsange- boten für die Dauer eines Schulhalbjahres oder für ein Schuljahr an. Die Teilnahme erfolgt freiwillig; eine Anmel- dung verpflichtet allerdings zur regelmäßigen Teilnahme. An der offenen Ganztagsschu-
le besteht auch die Möglich- keit des Besuchs einer Halb- tagsschule.
Ebenfalls stimmte der Kreisschulausschuss einem Antrag der Lutterbergschule in Bad Lauterberg auf eine Erweiterung des sonder- pädagogischen Förderange- botes um den Förderschwer- punkt emotionale und soziale Entwicklung zu. Der Einzugs- bereich der Schule soll da- durch aber nicht verändert werden. Ein entsprechendes Schulangebot besteht derzeit im Landkreis nicht. Landrat Bernhard Reuter dämpfte al- lerdings Erwartungen, dass damit sofort Einsparungen bei der Jugendhilfe verbun- den sein könnten.



Harzkurier
10.02.2005
Schnee Und Eis werden sich wohl nicht mehr lange halten, wärmeres Wetter hat der Wetter- bericht schon angekündigt. Wer dennoch Lust auf Wintersport hat, für den bieten dann zum Glück noch die Eislaufhallen in Bad Sachsa oder in Braunlage viele sportliche Möglichkeiten. Kürzlich entschied sich auch die Schülervertretung des Gymnasiums Osterode, einen Winter- sporttag mit Wanderungen und Eislaufen in Braunlage (Foto) und Altenau zu veranstalten. Ins- gesamt beteiligten sich etwa 800 Schüler. Eine Gruppe von 70 Wanderern wurde nach Bunten- bock gebracht, um von dort aus Richtung Osterode zurück zu wandern. MP/FOTO: RED



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