Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode am Harz
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09. September 2005 aus dem Harzkurier


    Lokal gesehen

Auftrag und Verpflichtung
Was lange währt, wird end- lich gut, heißt es so schön. Und in der Tat: Es währte lange. Jahrzehnte war die Bezeichnung des Osteroder Gymnasiums nach Tilman Riemenschneider immer wieder im Gespräch. Jetzt endlich hat es geklappt. Ein würdiger Name,. befanden auch die meisten Festbesu- cher der Namensgebungs- feier in der Stadthalle.
Bemerkenswert indes, mit welcher Freude und mit welchem Forschergeist sich viele Schüler in das Thema stürzten, um das Schulfest dem alten Meister ge- bührend auszurichten. Das zeigt auch, dass die Na- mensgebung auf einem breiten Konsens von Eltern, Schülern und Lehrern fußt. Und auch wenn Tilman Rie- menschneider nicht in Osterode geboren wurde und seine Werke woanders ent- standen sind: Sein Name ist Auftrag und Verpflichtung in vielerlei Hinsicht und schmückt zudem noch unge- mein.    -mp-


Hunderte feierten ausgelassen
Schulfest zur Namensgebung des Tilman-Riemenschneider-Gymnasiums Harzkurier
09.09.2005
Tolle Artistik zeigte die Kunstsportgruppe des Osteroder Gymnasiums während des Schulfestes.    FOTO: MICHAEL PAETZOLD
OSTERODE (mp). Mit einem kurzweiligen und unterhalt- samen Fest zur Namensge- bung ihres Gymnasiums prä- sentierten sich Schüler und Lehrerschaft am Mittwoch-
nachmittag vor dem Gebäude des Osteroder Tilman-Rie- menschneider-Gymnasiums. Zu Hunderten tummelten sich die Besucher auf dem Fest- gelände und im Schulgebäu-
de, zahlreiche Vorführungen und Live-Musik ernteten reichlich Beifall der gutge- launten Besucher.
Das Fest stand ganz im Zei- chen des spätgotischen Bild-
schnitzers Tilman Riemen Schneider, der in Osterode sei ne Kinder- und Jugendzei verbrachte und dessen Name; die Schule mit dem neue: Schuljahr trägt. OSTERODE

Feier im Zeichen des großen Bildschnitzers
Schüler des Tilrnan-Riemenschneider-Gynmasiums veranstalteten Fest zur Namensgebung
OSTERODE (mp). Fröhlich be- gingen die Schüler des Oste" roder Tilman-Riemenschnei- der-Gymnasiums am vergan- genen Mittwochnachmittag die Namensgebung ihrer Schule mit einem großen Fest. Nach dem gesetzten offiziel- len Festakt am Vormittag be- stimmte nun eine bunte Viel- falt an Veranstaltungen und Aktionen die Szenerie. Im Kurpark vor dem Schulge- bäude tobte das pralle Leben. Viele hundert Schüler, Eltern, Gäste und die Lehrerschaft tummelten sich auf dem Fest- gelände zwischen zahlreichen liebevoll gestalteten Ständen.
Tilman Riemenschneider, der spätgotische Bildschnit- zer, nach dem die Schule im neuen Schuljahr benannt worden war, hätte seine Freu- de daran gehabt. Denn ihm galt an diesem Tag das beson- dere Augenmerk. Ob der
Harzkurier
09.09.2005
Dicht umlagert war ein Losstand auf dem Festgelände.         FOTOS: MICHAEL PAETZOLD
Tilman-Trunk, Buttons, eine Riemenschneider-Werkstatt, die Präsenstation von Funden aus der Zeit des Künstlers, er- graben am Teufelsturm, eine sehenswerte Fotoausstellung
zu seinen Werken in der neu- en Pausenhalle, eine Riemen- schneider-Bücherei oder ein Stand mit historischen Kostü- men seiner Zeit: Überall war sein Konterfei oder sein Na-
menszug präsent. Vorbereitet hatten das Fest Lehrer und Schüler und dabei viel über das Leben und die Zeit des Namensgebers in Erfahrung gebracht.
Harzkurier
09.09.2005
Lehrerinnen beim Karaoke.       Da schwappte Manches über beim Wasserlaufwettbewerb.     Es gab leckeres Stockbrot




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