Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode am Harz
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Chemie- Exkursion nach Clausthal

am 25. Oktober 2004

Uni allgemein

An der Technischen Universität in Clausthal gibt es 3000 Studenten, 100 Professoren und 450 wissenschaftliche Mitarbeiter. Auf 7 Studenten kommt also eine betreuende Person. Man kann dort fast alle technischen und naturwissenschaftlichen Studiengänge studieren, zum Beispiel Chemie, Geologie, Mathe, BWL, Informatik, Energiesystemtechnik, Maschinenbau, Kunststofftechnik usw. Für keinen dieser Studiengänge ist ein NC notwendig (Begrenzung: NC von 4,0 .).

Unser Ausflug

Mit einer kleinen Verspätung von 10 Minuten und nach zahlreichen Irrfahrten kamen wir schließlich im Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik in Clausthal an. Dort begrüßte uns freundlich Frau Dipl. Ing. Sonja Niemeyer und führte uns mit interessanten Erläuterungen in die Kunstofftechnik ein. So lernten wir sämtliche Verarbeitungsverfahren von Kunststoffen kennen. Zum Beispiel das Mehrkomponentenspritzgießen mit dem man unter anderem einen Playmobil Affen herstellen kann. Dazu spritzt man unvermischbare Kunststoffe in eine Form, damit sich Arme, Beine und Kopf des Affen getrennt voneinander bewegen können. Außerdem gibt es noch die Extrusion, das Spritzgießen, den Steckblasprozess und die Wickeltechnologie. Diese Verfahren werdet ihr vielleicht noch in eurer späteren Schullaufbahn kennenlernen.

Nach dem Studium von Kunststofftechnik kann man in verschiedenen Bereichen berufstätig werden. Zum Beispiel Luftfahrt, Automobilindustrie, Maschinenbau, Kunststoff- maschinenbau oder in der Verpackungsindustrie.

Nach diesen interessanten Ausführungen verbrachten wir unsere Mittagspause in der Mensa. Jammi!! .

Danach wurden uns die zuvor theoretisch erklärten Verarbeitungsverfahren an den jeweiligen Maschinen erläutert.

Dann folgten endlich die sehnsüchtig erwarteten Versuche, die wir hier nun kurz beschreiben wollen. Unser erster Versuch bestand darin, einen Vulkan zum Ausbruch zu bringen.

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Als nächstes brachten wir kleine Styroporkugeln zum verschmelzen, so dass eine große daraus entstand.

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Beim 3. Versuch stellten wir eine „Nylonwurst“ her.

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Außerdem probierten wir einen Superabsorber aus, der beim Aufsaugen der abgesonderten Flüssigkeiten eines Babys in Windeln hilft.

Zum Schluss durften wir durch Laminieren ein Klemmbrett aus Glasfasern und Harz herstellen.

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Insgesamt fanden wir alle diesen Tag sehr aufschlussreich, interessant und spaßig. Deshalb möchten wir uns an dieser Stelle bei Frau Dipl. Ing. Niemeyer und Anna Falke bedanken, und auch bei Frau Schulze, die uns diesen schönen Tag ermöglicht hat.

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