Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode am Harz
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Sozialgeographische Schülerarbeiten<br>Osterode am Harz und Umgebung
Schüler des Abiturjahrgangs als Buchautoren:
"Sozialgeographische Schülerarbeiten
–Osterode am Harz und Umgebung"

Unter diesem Titel erscheint Ende November / Anfang Dezember ein über 170 Seiten starkes Buch, das von Schülerinnen und Schülern des Erdkunde-Leistungskurses des jetzigen 13. Jahrgangs geschrieben wurde. Es besteht aus neun überarbeiteten Erdkunde-Facharbeiten, die im Herbst 2001 verfasst wurden. Leider eigneten sich nicht alle 18 Facharbeiten des Kurses zu einer Veröffentlichung oder konnten aus Datenschutzgründen nicht mit aufgenommen werden.

Da die Arbeiten inhaltlich und qualitativ einem größeren Publikum zugänglich gemacht werden sollten und es schade ist, wenn hochwertige Arbeiten von Schülern im Archiv verschwinden, wurde die Veröffentlichung in Buchform gewählt.

Auf Grund der Tatsache, dass die Facharbeiten in ihrer ursprünglichen Form noch nicht für eine Veröffentlichung geeignet waren, wurden sie von den Autorinnen und Autoren mit Hilfe des Kursleiters monatelang gekürzt, ergänzt und sprachlich überarbeitet, um ein für viele Leser hoffentlich interessantes Werk herauszugeben: Für Schüler des Gymnasiums, die demnächst Facharbeiten schreiben müssen, für das Lehrerkollegium, insbesondere für die Erdkunde-Fachkollegen, für Eltern, Kommunalpolitiker, Geschäftsleute und alle an der Stadt Osterode interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Herausgeber des Buches ist das Gymnasium Osterode. Das Werk ist nach Erscheinen im Sekretariat des Gymnasiums, bei der Geschäftsstelle des Heimat- und Geschichtsvereins (Altes Rathaus, Do. 16 – 17 Uhr), aber auch in den Filialen der Stadtsparkasse Osterode zum


Preis von 6 €

erhältlich.

Die Autor/inn/en und der Kursleiter danken folgenden Institutionen für finanzielle Unterstützung:

  • Förderverein des Gymnasiums
  • Heimat- und Geschichtsverein Osterode
  • Stadtsparkasse Osterode
  • WEGO
  • Apotheke Dreilinden
  • Kallert-Radio
  • Grafenquelle Förste
  • Arbeitgeberverband Metall Niedersachsen

Außerdem sei den Herren P. Beitat (Stadtsparkasse), Dipl.-Ing. S. Krippendorff (Fa. Kamax) und G. Friedrich (Katasteramt Osterode – LGN) für Beratung und Unterstützung, sowie dem Team der Oberharzer Druckerei Clausthal-Zellerfeld unter Leitung von Herrn Fischer für persönliches Engagement, Rat und Hilfe bei der drucktechnischen Erstellung des Buches an dieser Stelle Dank gesagt.

Es sollte nicht vergessen werden, dass der Mitautor Sören Dreyer bei mehreren der Arbeiten immer wieder technische Hilfe bei der Veränderung des Layouts der Arbeiten leistete, und Magnus Bremer als Kursmitglied sowie Christina Thielbar von der Oberharzer Druckerei für die Umschlaggestaltung verantwortlich zeichnen. Ein besonderer Dank geht an Herrn M. Daus (Gymnasium), der die Bilder und Karten bearbeitete.

Die folgende Aufstellung gibt Autor, Titel und eine Kurzfassung der in die Sammlung aufgenommenen Arbeiten wieder:


Malte Keller, Matthias Wendlandt, Sören Dreyer


Inhalt der Veröffentlichung
"Sozialgeographische Schülerarbeiten
– Osterode am Harz und Umgebung"
  1. Luisa Hausmann: Käuferverhalten und Verflechtungsbereich des MiniMal-Marktes Eisensteinstraße (Osterode a.H.).
  2. Über Kundenbefragungen und die Auswertung von Betriebsdaten werden das Käuferspektrum des Marktes erfasst sowie der Tagesgang der Kundenfrequenz und der Einzugsbereich des Marktes festgestellt. Die Arbeit zeigt deutlich, was der Stadt ohne diesen Markt fehlen würde... Leider dürfen aus Datenschutzgründen nicht alle Erkenntnisse veröffentlicht werden, aber bereits das sorgfältige methodische Vorgehen der Autorin macht die Arbeit lesenswert.

  3. Sören Dreyer / Jan Töpperwien: Wandel und Bedeutung der Rinne-Passage in Osterode am Harz.
  4. Die Arbeit stellt die Bedeutung der Passage als ein wichtiges "Einfallstor" in die Osteroder Fußgängerzone dar und zeigt den Funktionswandel der letzten 10 Jahre auf. Die Attraktivität der Einrichtungen wird untersucht. Grundlage sind ältere und aktuelle Zählungen und Befragungen von Passanten sowie eine Kartierung.

  5. Matthias Wendlandt: Das Rollberg-Gebiet in Osterode – Hinterhof der Osteroder Fußgängerzone?
  6. Mit Hilfe von Befragungen von Geschäftsinhabern stellt der Autor deren Wünsche und Vorstellungen fest. Zwei Kartierungen zeigen Veränderungen in der Nutzung der Gebäude und die Zunahme der Leerstände in den letzten 10 Jahren. Der Bekanntheitsgrad des Gebiets und der einzelnen Betriebe wird durch eine Befragung von Passanten auf dem Kornmarkt ermittelt; im Vergleich mit einer älteren Zählung wird die aktuelle Passanten-frequenz festgestellt. Als Ergebnis der Studie werden Anregungen und Vorschläge zur Aufwertung des Bereichs gemacht, die auch Ideen, die andernorts verwirklicht wurden, mit einbeziehen

  7. Meike Franz / Thorsten Schmand: Wilhelm-Raabe-Straße und Am Breiten Busch / Am Bergwäldchen. Vergleich zweier Wohngebiete am Röddenberg in Osterode.
  8. In Form einer soziologischen Studie auf der Basis von Haushaltsbefragungen werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Wohnbevölkerung sowie der Wandel der Wohnansprüche in den im Abstand von ca. 30 Jahren bebauten Straßenzügen dargestellt und gezeigt, wie sich Entwicklungen teilweise zyklisch wiederholen.

  9. Johanna Jedamzick: Von der Champignon-Zucht zum Einkaufszentrum – Wandel eines Grundstücks in Osterode-Dreilinden.
  10. Die Lage des heutigen Herkules-Marktes zwischen Wohngebieten und Schnellstraßen ist Ergebnis der Wirtschaftsentwicklung und räumlichen Ausdehnung der Stadt Osterode: Erst durch die Siedlungstätigkeit und Verkehrsentwicklung in den letzten 100 Jahren wurde – nicht immer unumstritten - aus einem peripheren Gebiet eine wirtschaftlich attraktiver Bereich.

  11. Malte Keller: Dörflicher Strukturwandel in Hörden.
  12. Johannes Leuschner: Ländlicher Strukturwandel in Badenhausen.
  13. Diese beiden Arbeiten zeigen den Wandel vom landwirtschaftlich geprägten Dorf zum ländlichen Wohnort bzw. von einer schon immer auch gewerblich geprägten dörflichen Gemeinde zum Wohnvorort Osterodes. Die Beziehungen zum zentralen Ort Osterode werden dabei verdeutlicht im Hinblick auf Arbeitsplätze, Dienstleistungen und den Einzelhandel, wobei die Entwicklung der Stadt immer auch Veränderungen in den Dörfern zeitigte. Dies wird an Beispielen nachvollzogen. Zukunftsperspektiven beschließen die Arbeiten.

  14. Stella Hausmann: Die Grafenquelle in Förste und ihre wirtschaftliche Nutzung.
  15. In dieser Abhandlung werden die geologische Entstehung, Entdeckung und aktuelle Nutzung der Mineralquellen von Förste dargestellt sowie die eine Zeitlang vermutete Gefährdung durch Abwässer des ehemaligen "Werks Tanne" behandelt. Die Anforderungen an die Wasserqualität werden erläutert, der Betriebsablauf erklärt und der Absatzbereich im Vergleich mit anderen Mineralwasserfirmen erfasst.

  16. Tom Barkow: Holzartenwechsel im Osteroder Stadtwald nach Sturmeinwirkung in Abhängigkeit von naturgeographischen Faktoren.
  17. Nach einer Erklärung der Sturmkatastrophe von 1997 wird an zwei Beispielräumen dargestellt, welche Holzarten dem Sturm widerstanden haben, wie Untergrund, Relief und Lage der Gebiete die Aufforstungsmaßnahmen bedingen, und wie die zukünftigen Wälder dort aussehen werden.

    Hans Mittmann, OStR, Kurs- und Projektleiter, im November 2002




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